PROZESS

Die Gestaltung von interaktiven Produkten erfolgt in einem strukturierten Prozess, der in sechs wesentliche Phasen eingeteilt werden kann.

1. Analyse

BRIEFING

Um ein Verständnis für die Aufgabe zu entwickeln, ist es notwendig den Kunden, seine Produkte, den Entwicklungsstand und natürlich seine Anforderungen und Erwartungen zu erfahren.

NUTZERANALYSE

Die Zielgruppe wird definiert und analysiert. Hieraus werden  Bedürfnis- und Anforderungsprofile der Nutzer erarbeitet.

UMFELDANALYSE

Nach der Aufgabenstellung und der Definition der Zielgruppe findet eine Umfeldanalyse statt. Eine Marktumfeld Untersuchung ist für jedes Designprojekt selbstverständlich. So erfährt man wie das Umfeld aufgestellt ist, nicht nur um Differenzierung oder Alleinstellung zu generieren.

DEFINITION DER PROJEKTZIELE

In diesem Schritt werden die Projektziele konkretisiert sowie ein inhaltlicher und zeitlicher Projektplan erstellt.

2. Konzeption

INTERAKTIONSDESIGN

Hier steht die Kommunikation zwischen Nutzer und Gerät im Focus. Welche Eingabesysteme sind gefordert: Industrie Displays, Drehgeber, Tasten und Softkeys, Industrie Touch Displays,  PC Tastatur und Maus, Tablets und/oder Smartphone?

Welche Entwicklungsumgebungen stehen zur Verfügung oder werden angestrebt: Embeded Systeme, native Applikationen, Web basierte Applikationen?

INFORMATIONSARCHITEKTUR

Die Informationsarchitektur legt die Inhalte, deren Funktion, Struktur, Verhalten und Positionierung in den Prozessabläufen fest. Es werden Wireframes, einfache Clickdummies und Hardwareprototypen erstellt, die zu einem frühen Zeitpunkt die Prüfung und Beurteilung der Bedienung ermöglichen.

3. Gestaltung

GRAFISCHE AUSARBEITUNG

Das erarbeitete User Interface wird grafisch ausgearbeitet und verfeinert. Dazu gehören Navigationselemente,  Buttons, Menüraster, Formen und Farben, Schriften und Icons, Bildwelten und die Gewichtung des Ganzen auf der Oberfläche. Bei vorhandener CI findet ein Abgleich statt, um auch in der inneren und äußeren Firmendarstellung  konsistent zu bleiben.

MOTIONDESIGN

Dynamik ist ein wichtiger Bestandteil des Interaktionsdesigns. Bewegte Visualisierungen von Zuständen und Progressen  sind eindringende Informationshinweise, die zusammen mit eindeutigen Rückmeldungen die Verständigung zwischen Mensch und Maschine auf ein hohes Level heben.

4. Entwicklung

PROTOTYPENBAU

User Interfaces lassen sich am besten in der Interaktion bewerten: ein einfacher Wireframe-Prototyp hat unter Umständen mehr Aussagekraft als statische Screenshots. Ein finalisierter Prototyp des User Interface Konzeptes liefert dem Entwicklerteam wichtige Informationen, die zur Umsetzung notwendig sind. Funktionsmodelle der Hardwarekomponenten helfen bei der Prüfung, Beurteilung und Verfeinerung der Ergonomie.

5. Umsetzung

FINALISIERUNG DER DATEN

Alle Inhalte, Layouts und Zustände der benötigten Templates und Ebenen finden sich in dem erstellten Designmanual wieder. Dazu gehören ebenfalls Regeln zur Typografie, Farben und Positionierung. Zu den für die Umsetzung relevanten Daten gehören außerdem die Iconfonts, Bildmaterial und weitere Detaillierungen.

6. Betreuung

OPTIMIERUNG UND PFLEGE

Der letzte Schritt beinhaltet die Pflege des Projekts, das Begleiten bei der Markteinführung sowie die Begleitung bei Erweiterungen und Aktualisierungen.